Dreiecke und Folien
Pocket-Billiard Varianten brauchen alle ein Dreieck, um die Kugeln aufzustellen. Das Dreieck sollte der Kugelgrösse angepasst sein und muss mindestens in einer Ecke einen präzisen Winkel von 60° haben.
Es gibt leider keine wahnsinnig genauen Dreiecke. Beim Snooker ist das nicht so wichtig, beim Pool schon. Wir empfehlen deshalb beim Pool Dreiecke aus Hartplastik oder solche aus Holz, die wir selber herstellen. Seit einiger Zeit benutzt man beim Pool als Alternative eine dünne Folie zum aufstellen der Kugeln.
Dreieck oder Folie?
Klassische Dreiecke bestehen meist aus Holz oder Kunststoff und sind besonders im Freizeitbereich verbreitet. Sie sind robust, leicht verständlich und für alle Spielarten geeignet. Allerdings kann der Aufbau etwas Zeit in Anspruch nehmen und bei häufiger Nutzung das Tuch beanspruchen.
Billard-Folien (auch bekannt als Rack-Folien oder Magic Racks) bieten eine schnelle und exakte Platzierung der Kugeln, ohne das Tuch zu belasten. Sie sind besonders im Turnierbetrieb und bei Vielspielern beliebt, da sie für konstant gute Rack-Ergebnisse sorgen. Allerdings können sie bei unebenen Tüchern oder älteren Kugeln an ihre Grenzen stossen.
Welche Lösung besser ist, hängt vom Einsatzzweck ab: Für Einsteiger und den Freizeitgebrauch ist das Dreieck meist ausreichend, während Fortgeschrittene und Turnierspieler von der Präzision und Effizienz der Folie profitieren.
Tappen
Vom sogenannten "Tappen" der Kugeln ist man eher wieder abgekommen. Beim Tappen werden die Kugeln auf dem neuen Tuch mit einer Schablone aufgesetzt und dann mit einem Gummihammer oder einer anderen Kugel ins Tuch "geschlagen" so dass eine kleine Delle in der Spielfeldoberfläche (Stoff) entsteht. Auf diese Weise können die Kugeln sehr genau aufgestellt werden - vorausgesetzt sie werden immer sorgfältig aufgestellt und keiner kommt auf die Idee sie "nachzutappen".

